| Teillastbereich |
Die Komponenten einer Solarstromanlage arbeiten die meiste Zeit im Teillastbereich, in dem sie nur einen Teil der maximalen Leistung (Nennleistung) erzeugen. Nur unter optimalen Einstrahlungs- und Ausrichtungsbedingungen wird die Spitzenleistung (kWp) erreicht. |
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| Temperaturdifferenz |
Bei thermischen Solaranlagen spielt vor allem die Temperaturdifferenz zwischen Kollektor- und Speichertemperatur eine Rolle. Ist die Temperatur im Kollektor höher als im Speicher, schaltet sich die Umwälzpumpe ein (Einschalt- Temperaturdifferenz), die erwärmte Solarflüssigkeit liefert solar erzeugte Wärme zum Speicher. Ist die Temperaturdifferenz klein, ist entweder genügend warmes Wasser im Speicher oder die Solarflüssigkeit liefert nicht ausreichend Wärme nach. Dann schaltet sich die Pumpe wieder ab (Ausschalt- Temperaturdifferenz). |
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| Temperaturfühler |
Temperaturfühler dienen der Ermittlung der Istwerte einer solarthermischen Anlage. Die Fühler messen die Temperatur der Solarflüssigkeit am Austritt aus dem Kollektorfeld und die Temperatur des Brauchwassers in Höhe des Wärmetauschers. Aus diesen Temperaturen wird die Differenz ermittelt, die zur Regelung der Anlage notwendig ist. |
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| Temperaturschichtung im Solarspeicher |
Ein guter Solarspeicher zeichnet sich durch eine ausgeprägte Temperaturschichtung über die Höhe aus. Oben befindet sich das wärmste, unten das kälteste Wasser. Die Schichtung stellt sich auf natürliche Weise ein, da erwärmtes Wasser leichter wird und nach oben steigt (Thermosyphon- Effekt). Aus einem geschichteten Speicher wird Brauchwasser aus dem oberen Bereich entnommen und Kaltwasser unten zugeführt. |
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| Thermische Desinfektion |
Vorgeschrieben für Anlagen ab einer Trinkwasserspeichergröße von 400 Litern. Das Brauchwasser im Speicher wird einmal am Tag auf 60°C aufgeheizt, um einer Legionellenbildung vorzubeugen. |
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| Thermische Solaranlage |
Der Kollektor sammelt das Sonnenlicht ein und erwärmt die Wärmeträgerflüssigkeit im Absorber. Im Kreislauf der Anlage transportiert die Solarflüssigkeit die Wärme zum Speicher, wo über einen Wärmetauscher das Brauchwasser erwärmt wird. Der Speicher sorgt dafür, dass die Wärme auch zu den Zeiten verfügbar ist, an denen die Sonne nicht scheint. |
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| Thermodynamischer Auftrieb |
siehe Thermosyphon-Prinzip und Temperaturschichtung im Solarspeicher |
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| Thermosyphon- Prinzip |
Aus dem Dichteunterschied zwischen warmem und kaltem Wasser erfährt das warme (leichtere) Wasser einen Auftrieb und steigt nach oben. Dieser Effekt wird von guten Solarspeichern durch Einbauten unterstützt, die schon nach kurzer Betriebszeit der Solaranlage ausreichend erwärmtes Brauchwasser im oberen Speicherbereich zur Verfügung stellen. In Schwerkraftanlagen zirkuliert das Wasser allein aufgrund diesen Prinzips. |
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| Tracking |
s. Nachführung |
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| Transmissionsgrad |
Durch Reflexion an der Glasabdeckung eines Solarkollektors und Absorption beim Durchgang durch das Glasmaterial erreicht ein Teil der einfallenden Strahlung nicht den darunterliegenden Absorber. Der Transmissionsgrad beschreibt die Durchlässigkeit der Glasscheibe nach Abzug der Verluste durch Reflexion und Absorption. |
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| Transparente Abdeckung von Solarkollektoren |
Die transparente Abdeckung eines Sonnenkollektors ist zwischen der Umgebung und dem Absorber angeordnet und bildet den „Deckel“ des Kollektors. Sie ist in der Regal aus Glas. Die Abdeckung verhindert Wärmeverluste des Absorbers und schützt ihn gegen Umwelteinflüsse. Sie muss transparent sein, damit das auftreffende Sonnenlicht den Absorber erreicht. |
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| Transparente Wärmedämmung (TWD) |
Zur Verminderung der Konvektionsverluste (Wärmetransport von der heißen Wärmequelle (Absorber) weg zur kühleren Umgebung) kann auf der Innenseite der transparenten Glasabdeckung eines Kollektors eine Schicht aus Polycarbonat- oder Glasröhrchen mit Silikon angebracht werden. Diese Technik wird in der Praxis vor allem zur Dämmung von Speicherkollektoren verwendet. |
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| Treibhauseffekt |
Kohlendioxid (CO2) in der Erdatmosphäre hält einen Teil der von der Erdoberfläche abgestrahlten Wärme zurück. Die Kohlendioxidschicht hat die Eigenschaft einer Glasscheibe, die Sonnenstrahlung durchzulassen, die Wärmestrahlung aber zurückzuhalten. Solange der Gehalt der CO2 Moleküle in der Erdatmosphäre im Gleichgewicht ist, ist dieser Vorgang natürlich und zum Überleben auf der Erde notwendig. |
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| Treibhausgas |
siehe Kohlendioxid und Treibhauseffekt |
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| Trockene Anbindung |
siehe Heatpipe und Vakuumröhrenkollektor |
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Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)