| Kennlinie |
Diagramm, welches das elektrotechnische Verhalten einer Solarzelle bzw. eines Solarmoduls beschreibt. |
|
|
| KFE-Hahn |
Kombinierter Füll und Entleerungshahn bei solarthermischen Anlagen |
|
|
| KfW- Darlehen |
Die KfW-Förderbank bietet für Neubauvorhaben oder die Modernisierung von Wohnraum zinsgünstige Darlehen an. Ebenso werden Maßnahmen zur Energieeinsparung und der Einsatz Erneuerbarer Energien finanziert. Anträge können Privatpersonen, gewerbliche Unternehmen, Freiberufler und Kommunen stellen. Für Solarstrom- und Solarwärmeanlagen kommt insbesondere das Programm "Erneuerbare Energien" in Frage. |
|
|
| Kilowatt |
|
|
| Klimaschutz |
Das Kyoto- Protokoll von 1997 sieht vor, dass die Industriestaaten die Emission der sechs wichtigsten Treibhausgase (Kohlendioxid, Mathan, Distickstoffoxid, FKW, PFC und Schwefelhexafluorid) zwischen 2008 und 2012 um 5,2 Prozent gegenüber 1990 reduzieren. |
|
|
| Kohlendioxid (CO2) |
Kohlendioxid (CO2) entsteht bei der Verbrennung fossiler Energien und pflanzlicher Biomasse und ist als Treibhausgas für die Erwärmung der Erdatmosphäre mitverantwortlich. Ein Vier- Personen- Haushalt kann durch den Einsatz einer Solarkollektoranlage jährlich etwa 300 Liter Heizöl bzw. 300 Kubikmeter Gas einsparen, rund 900 bzw. 700 kg Kohlendioxid werden dadurch weniger verbraucht. Photovoltaik- Anlagen sparen sogar bis zu 2.300 kg Kohlendioxid pro Vier- Personen- Haushalt im Jahr ein. |
|
|
| Kollektor |
Solarkollektoren wandeln Sonnenenergie in Wärme um. Sie sind Bestandteil einer thermischen Solaranlage zur Brauchwassererwärmung oder Heizungsunterstützung. |
|
|
| Kollektorertrag |
Die Kollektorerträge auf dem Markt befindlicher Modelle liegen meist bei etwa 525 kWh/ m2 pro Jahr. Entscheidend für einen günstigen Ertrag der Gesamtanlage sind neben den Kollektorerträgen eine niedrige Rücklauftemperatur und eine hohe Einstrahlung. Der Kollektorertrag liefert wie der Wirkungsgrad nach DIN 4757-4 eine unmittelbare Aussage über die Güte des Kollektors. |
|
|
| Kollektorfeld |
Bei thermischen Solaranlagen setzt sich das Kollektorfeld aus den einzelnen Kollektoren zusammen, die auf dem Dach oder der Fassade montiert werden. Es gibt mehrere Verschaltungsmöglichkeiten der Kollektoren. Sie sollten so gewählt werden, dass das gesamte Feld gleichmäßig von der Wärmeträgerflüssigkeit durchströmt wird und der Druckverlust überall gleich hoch ist. Nur dann arbeiten die Kollektoren optimal. |
|
|
| Kollektorflächen |
Bei einem Kollektor wird zwischen der Absorberoberfläche (Nettofläche), der Aperturfläche (Kollektorfläche) und der Bruttofläche unterschieden. Die Absorberoberfläche gibt den Teil der Kollektorflächen an, der die Sonnenstrahlung in Wärme umwandelt. Sie ist kleiner als die Aperturfläche. Diese hat die Größe der oberen Glasabdeckung des Kollektors ohne deren Auflagefläche auf dem Kollektorrahmen. Die Bruttofläche (mit Rahmen) gibt die Außenmaße des Kollektors an. |
![]() |
| Die Schichten eines Flachkollektors Bildquelle: Solarpraxis |
|
|
| Kollektortemperaturen |
Betriebstemperaturen: -15 bis 350°C |
|
|
| Kollektorwirkungsgrad |
Der Wirkungsgrad eines Solarkollektors gibt an, welcher Anteil der Globalstrahlungsleistung, die auf die Absorberfläche des Kollektors trifft, in eine nutzbare Wärmeleistung umgesetzt werden kann. Der Wirkungsgrad ist keine Konstante, sondern abhängig von der jeweiligen Strahlungsleistung der Sonne, die von der Tages- und Jahreszeit abhängig ist. Außerdem spielt die Temperaturdifferenz zwischen der Absorber- und der Umgebungstemperatur des Kollektors eine Rolle. Je höher die Temperatur des Absorbers und je niedriger die Außentemperatur, desto mehr Wärme geht auch durch Wärmestrahlung, Konvektion (Wärmeübertragung an die Luft) und Wärmeleitung (Wärmeübertragung in einem festen Körper wie z.B. den Rahmen des Kollektors) verloren. Kollektoren von thermischen Solaranlagen haben einen Wirkungsgrad von etwa 50 Prozent. |
|
|
| Kollektorwirkungsgrad, maßgeblicher |
Da der Wirkungsgrad eines Solarkollektors von den Betriebsbedingungen abhängt, ist es für den Vergleich unterschiedlicher Produkte erforderlich, gleiche Betriebsbedingungen zugrunde zu legen. Der maßgebliche Wirkungsgrad gibt den Wirkungsgrad des Solarkollektors bei einem Betriebszustand an, den Kollektoren in Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung im Jahresverlauf häufig einnehmen. |
|
|
| Konvektionsbremse |
Kunststofffolie zwischen Absorber und Glasscheibe zur Verhinderung der Konvektionsverluste (Verluste durch Wärmetransport). |
|
|
| Konversionsfaktor |
Auch optischer Wirkungsgrad |
|
|
| Korrosion |
Zersetzung metallischer Werkstoffe infolge einer chemischen Reaktion mit Sauerstoff. Meist wird Korrosion verursacht durch ein unterschiedliches elektrochemisches Potenzial zweier Metalle, die elektrisch leitend miteinander verbunden sind und durch eine elektrisch leitende Flüssigkeit benetzt werden. |
|
|
| Kredite |
s. Darlehen |
|
|
| Kumulierung |
Fördermittel für Solaranlagen können in der Regel mit Geldern anderer Programme oder der Zahlung einer erhöhten Einspeisevergütung kombiniert werden und sind damit kumulierbar. |
|
|
| Kupfer-Indium-Selenid (CIS) |
neuartige Materialien (Verbindungshalbleiter), die anstelle von Silizium für die Herstellung von Dünnfilmsolarmodulen verwendet werden. |
|
|
| Kurzschlussstrom |
Höhe der Stromstärke, wenn Plus- und Minuspol eines Solargenerators verbunden (kurzgeschlossen) werden. |
|
|
| k-Wert des Kollektors |
Der Wärmeverlustfaktor k (Einheit W/m2*K) gibt die konstruktiv bedingten Wärmeverluste eines Kollektors an. Er beschreibt u.a. den Dämmzustand des Kollektors. Je kleiner der k- Wert, desto geringer die Wärmeverluste. |
|
|
| kWh |
1 kWh=1000Wh |
|
|
| kWp |
Die Größe einer Photovoltaik-Anlage wird nach der Leistung des Solargenerators in kWpeak (kWp) (Peakleistung = Spitzenleistung) angegeben. Dieser Wert beschreibt die optimale Leistung der Solarmodule unter genormten Testbedingungen (1000 W/m2 Einstrahlung, 25 °C Modultemperatur, 1,5 Air Mass. |
|
|
Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)