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 Farbige Solarzelle
 Fassadenintegration
 FI-Schutzschalter
 Flachdachmontage
 Flachkollektor
 Fördergegenstand
 Förderprogramme
 Fördervoraussetzung
 Freiaufstellung
 Freischaltstelle
 Fußbodenheizung

Farbige Solarzelle

Ertragsoptimierte kristalline Solarzellen sind meist dunkelblau, um eine möglichst große Absorbtion des Sonnenlichtes zu erreichen. Dünnschichtzellen haben ein schwarzes oder rot-/grün-schwarzes Erscheinungsbild.

Durch Verändern der Antireflexschicht können bei kristallinen Zellen auch andere Farbtöne erzeugt werden. Generell gilt für kristalline Solerzellen: Je heller der Farbton, desto ungünstiger die Leistung der Solarzelle.
Neben farbigen Zellen werden auch transparente und semi-transparente Zellen angeboten, die dem Kunden ästhetisch schöne Variationen der Gestaltung ermöglichen.

Farbigkeit durch Variation der Dicke der Antireflexionsschicht
Das Rohmaterial Silizium, aus dem die Wafer für Solarzellen gefertigt wird, ist silberfarben metallisch. Die allgemein übliche und bekannte blaue Farbe entsteht erst durch das Aufbringen einer Antireflexionsschicht auf der Oberseite der Solarzelle. Dunkelblau bis Schwarz ist dabei die Farbe, die dafür sorgt, daß am meisten für die Zelle verwertbares Licht aus dem Tageslichtspektrum aufgenommen wird. Die Antireflexschicht besteht herstellerabhängig häufig aus Siliziumnitrit. Durch eine Variation in der Schichtdicke der Antireflexschicht wird deren Farbigkeit verändert. Dabei können alle Regenbogenfarben entstehen. Die entstehenden Farben nennt man Interferenzfarben.

Nicht zu verwechseln sind farbige Solarzellen mit sogenannten Farbstoffzellen. Das sind experimentelle Zellen, die ein Farstoffgemisch beinhalten.

Ihre Bewertung: 1 2 3 4 5 6
1 = sehr gut; 6 = ungenügend (Schulnotensystem)
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Fassadenintegration

Die Fassadenintegration von Solaranlagen bietet sich vor allem bei großflächigen Büro- und Industriegebäuden sowie Mehrfamilienhäusern an ("Energiefassaden"). Einige Solarmodulhersteller in Deutschland haben dafür maßgeschneiderte, lichtdurchlässige Solarmodule im Angebot, die jedoch verhältnismäßig teuer sind.

Bei der Integration in die Fassade werden Kalt- und Warmfassaden unterschieden. Bei Kaltfassaden werden die Solarmodule oder Kollektoren additiv, d.h. nachträglich vor die Fassade installiert und dienen der Energieproduktion, der Fassadengestaltung und dem Witterungsschutz.

Bei Warmfassaden übernimmt die Solaranlage zusätzliche Funktionen der Gebäudehülle. Dafür werden im Bereich der Photovoltaik spezielle Isolierglasmodule angeboten, die schalldämpfende Eigenschaften besitzen.

Auch Solar- und Luftkollektoranlagen werden als fassadenintegrierte Lösungen angeboten.

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1 = sehr gut; 6 = ungenügend (Schulnotensystem)
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FI-Schutzschalter

Fehlerstromschutzschalter in der Elektroinstallation, der dem Schutz von Personen vor elektrischen "Schlägen" beim Berühren von Netzspannung dient.

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1 = sehr gut; 6 = ungenügend (Schulnotensystem)
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Flachdachmontage

Flachkollektoren und Solarstrom-Module werden auf Flachdächern über ein Montagesystem schräg aufgestellt.
Für die Installation auf einem Flachdach muss zunächst geklärt werden, ob die Statik des Daches eine Montage zulässt, also ob tragfähige Flächen, Dachpunkte oder Wände für die zusätzliche Last vorhanden sind.
Das ist nicht selbstverständlich, da Flachdächer prinzipiell nur ihre Eigenlast sowie die Wind- und Schneelast tragen müssen. Ein Statiker muss nicht nur die zusätzliche Belastbarkeit des Daches prüfen, sondern auch die zusätzlichen Belastungen durch Wind und Schnee auf den Kollektoren oder Modulen in die Berechnungen einbeziehen.
Außerdem sollte die Dachfläche ausreichend groß und nicht zu stark zergliedert sein (durch Kamine, Dachaufbauten oder ähnliches), so dass die erforderliche Kollektor- oder Modulfläche ohne Verschattung der Elemente und in möglichst großen Feldern darauf untergebracht werden kann.
Da Sanierungsarbeiten nach dem Aufbau des Solarfeldes nur mit erhöhtem Arbeitsaufwand möglich sind oder eventuell die Demontage des Solarfeldes erfordern, sollte die Dachabdichtung neu sein beziehungsweise im Zuge der Montage saniert werden, um Sanierungsmaßnahmen während der langen Lebensdauer der Kollektoren bzw. der Module (20 Jahre und mehr) möglichst überflüssig zu machen.
Eine Ausnahme bei der Montage bilden übrigens Vakuumröhrenkollektoren. Sie können auch horizontal auf Flachdächern installiert werden. Hier können die Absorberstreifen so gedreht werden, dass sie im optimalen Winkel zur Sonne stehen.

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Flachkollektor

Die häufigste Bauart von Solarkollektoren zur Wärmeerzeugung ist der Flachkollektor (FK). Flachkollektoren sind in der Herstellung sehr preisgünstig, zeigen aber im Vergleich zu Vakuumröhrenkollektoren bei hohen Kollektortemperaturen größere Wärmeverluste. Sie bestehen aus einem flächigen Absorber, einer transparenten und entspiegelten Glasabdeckung, einer Wärmedämmung auf der Rückseite und einem Rahmen (meist aus Aluminium oder Stahlblech).

Der Absorber ist in den meisten Fällen ein dunkel beschichtetes Metallblech (z.B. aus Kupfer oder Aluminium), das mit wärmeleitenden Rohren verbunden ist. Die Absorberschicht sammelt die Sonnenstrahlen ein, die dann an das durchfließende Medium (Wärmeträgerflüssigkeit, meist ein Wasser-Glycol-Gemisch) abgegeben werden. Diese transportiert die Wärme zum Solarspeicher.
Die Glasabdeckung des Kollektors schützt den Absorber vor Umwelteinflüssen und soll Wärmeverluste minimieren. Die Entspiegelung verhindert die Reflexion der Sonnenstrahlen und vergrößert somit den Wärmeertrag des Kollektors. Die Wärmedämmung (meist Mineralfaserdämmstoffe) minimiert Wärmeverluste an den Seitenwänden und der Rückseite des Kollektors.

Der Aufbau eines Flachkollektors
Bildquelle: Solarpraxis
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Fördergegenstand

Unter dem Begriff "Fördergegenstand" wird in einer Richtlinie definiert, was konkret gefördert wird. So kann beispielsweise festgelegt werden, dass nur neue, aber keine gebrauchten Solar- oder Windkraftanlagen und ebenso keine Prototypen gefördert werden.

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Förderprogramme

Förderprogramme dienen der verbesserten Wirtschaftlichkeit von erneuerbaren Energien und Maßnahmen zur Energieeinsparung. Dadurch soll der CO2-Ausstoß vermindert werden sowie eine verbesserte Marktsituation für Firmen im Bereich erneuerbarer Energien geschaffen werden.

Für die Förderung von Energieeinsparungsmaßnahmen sowie den Einsatz erneuerbarer Energien stellen verschiedene Institutionen und Stellen Fördermittel und Darlehen bereit. In Deutschland sind das der Bund, die Bundesländer, Städte und Gemeinden, die Finanzämter sowie einige Energieversorgungsunternehmen.

Der Bund stellt die Gelder z.B. über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) (www.bafa.de) sowie die KfW-Förderbank (www.kfw-foerderbank.de) zur Verfügung. Über das BAFA werden Zuschüsse an Privatpersonen, freiberuflich Tätige sowie kleine und mittlere gewerbliche Unternehmen sowie Kommunen, Zweckverbände, sonstige Körperschaften des öffentlichen Rechts und eingetragene Vereine ausgezahlt. Die KfW-Förderbank vergibt Darlehen an einen ähnlich großen Kreis von Antragstellern. Die Darlehen haben sehr günstige Zinssätze und werden über die Hausbanken beantragt und ausgezahlt.

Die Bundesländer zahlen die Fördermittel in der Regel über ihre Landesförderinstitute, -banken oder andere Landesinstitute aus. Einige Sonder- und Großprojekte werden direkt von den jeweiligen Ministerien bewilligt.

Für die Bereitstellung der Fördergelder im Landeshaushalt sowie die Formulierung der Förderrichtlinien sind in der Regel die Umwelt- oder Wirtschaftsministerien sowie Städtebauministerien verantwortlich.

Bei fast allen Programmen müssen VOR Baubeginn und vor Vertragsabschluss Fördermittel beantragt und die Antragseingangsbestätigung oder die Bewilligung abgewartet werden, da sonst die Notwendigkeit einer Förderung nicht anerkannt wird. Man sollte sich also rechtzeitig vor Beginn einer Maßnahme über mögliche Förderprogramme informieren und genügend Zeit für deren Bearbeitung einberechnen!

Zusätzlich zu den erwähnten direkten Förderungen und Darlehen gibt es die indirekte Förderung in Form einer erhöhten Einspeisevergütung für ins öffentliche Netz eingespeisten Strom aus Photovoltaik- oder Biogasanlagen und anderen erneuerbaren Quellen.

siehe auch www.solarfoerderung.de

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Fördervoraussetzung

In den Förderrichtlinien werden unter dem Punkt Fördervoraussetzungen Details der Fördermaßnahme festgeschrieben.
Hierin wird zum Beispiel festgelegt, welchen Mindestertrag ein Solarkollektor zur Erzeugung von warmem Wasser über das Jahr erbringen muss, um gefördert zu werden. Ferner wird festgelegt, dass – bei Förderprogrammen eines Bundeslandes - die Maßnahme im Bundesland selbst durchgeführt werden muss.

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Freiaufstellung

Die Verankerung eines Solarmoduls bzw. Kollektors im Boden gestaltet sich teilweise einfacher als auf dem Dach – die Monatge geht schneller, Wartung und Reinigung sind einfacher. Das Modul bzw. der Kollektor wird auf ein Fundament geschraubt. Dabei muss insbesondere bei Photovoltaikanlagen ein ausreichend großer Abstand zum Boden beachtet werden, damit keine Pflanzen die untere Modulreihe beschatten.
Laut Erneuerbare Energien Gesetz müssen verschiedene rechtliche Belange bei Freiflächenphotovoltaikanlagen beachtet werden.

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Freischaltstelle

s. ENS

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Fußbodenheizung

Für die solare Heizungsunterstützung bieten sich Fußbodenheizungen besonders an, da diese mit niedrigen Temperaturen arbeiten.

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Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar)


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